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Südosteuropa
EDC Newsletter
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Ausgabe Nr.
7, November 2006
Vorwort des Autors
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
D@dalos
engagiert sich seit 1999/2000 nicht nur mit seinem Online-Angebot zur
politischen Bildung für die Länder Südosteuropas, sondern ist seit
diesem Zeitpunkt auch in der Region selbst präsent und aktiv.
Von daher wissen wir aus vielen Veranstaltungen und Gesprächen, dass das
Interesse an der Europäischen Union außerordentlich groß ist und es an
fundierten, gut aufbereiteten und in der Landessprache verfügbaren
Materialien und Unterlagen zu diesem Gegenstand mangelt.
Aus diesem Grund haben wir schon im August 2002 ein eigenes Online-Lehrbuch
zur EU entwickelt und auf dem Bildungsserver zur Verfügung gestellt. |

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Die rasante Entwicklung, die die EU
seither genommen hat, veranlasste uns dazu, dieses Online-Lehrbuch Ende
2005 praktisch noch einmal völlig neu zu schreiben, um den zahlreichen
und tiefgreifenden Veränderungen Rechnung zu tragen. Somit können Sie
seit Ende 2005 auf eine grundlegende und aktuelle Einführung zu der
ebenso bedeutsamen und interessanten wie schwierigen Thematik
zurückgreifen.
Die vorliegende siebte Ausgabe unseres EDC Newsletters stellt dieses
Online-Lehrbuch in seinen Grundzügen vor und widmet sich in einem
Themenschwerpunkt den Beziehungen zwischen der EU und Südosteuropa. Mit
diesem Schwerpunkt wird sich auch der folgende Newsletter beschäftigen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Wolfgang Schumann
INHALT
edc spezial:
Die Beziehungen zwischen der EU und Südosteuropa
Dieser erste Teil, der im kommenden Newsletter
fortgesetzt wird, zeigt die Entwicklung der EU-Südosteuropa-Beziehungen
im Überblick auf und benennt die wesentlichen EU-Instrumente. Das bildet
die Grundlage für die Entwicklung eines Analyserasters in der nächsten
Ausgabe ...
im web: Online-Lehrbuch zur
Europäischen Union
Die aktualisierte und überarbeitete Fassung des
D@dalos-Lehrbuchs will Ihnen nicht nur grundlegende Informationen zur EU
bieten, sondern Sie in die Lage versetzen, aktuelle und zukünftige
Entwicklungen selbständig analysieren zu können ...
impressum
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edc
spezial
Die Beziehungen
zwischen der EU und Südosteuropa (Teil I)
Prof. Dr. Wolfgang Schumann
Zur Bedeutung der
Thematik
Die Bedeutung der Beziehungen zwischen der EU
und den Ländern Südosteuropas liegt auf der
Hand. Sie resultiert aus der Fülle
an grundlegenden Problemen,
unter denen die Region leidet, wie zum Beispiel ungeklärten
konstitutionellen und Status-Fragen (etwa in Bosnien-Herzegowina und
Kosovo). Weitere schwerwiegende Probleme sind
Defizite in der Verwaltung und Korruption, was dazu
führt, dass viele Staaten der Region noch weit von effektivem und
demokratischem Regieren entfernt sind. Hinzu kommt
eine vielerorts katastrophale
ökonomische Situation mit fehlenden ausländischen Investitionen, hoher
Arbeitslosigkeit und Armut.
Doch was hat das mit der EU zu tun? Weshalb
resultiert daraus eine besondere Bedeutung der Beziehungen zwischen der
EU und der Region? Sie resultiert erstens aus der Tatsache, dass
die trotz aller verbliebenen Probleme erzielten Fortschritte, die die
Länder Südosteuropas in den letzten rund 10 Jahren erzielt haben, in
ganz wesentlichem Umfang auch auf die Unterstützung durch die EU
zurückzuführen sind. Sie ergibt sich zweitens
daraus, dass die Perspektive einer Annäherung an die
EU und eines Beitritts schmerzliche und mühevolle interne
Reformprozesse erst möglich gemacht hat. Umso
mehr stellt sich - drittens - die Frage, wie es auf dem Balkan
weitergehen kann und soll, wenn in der aktuellen Diskussion (Ende 2006)
innerhalb der EU derzeit in vielen Beiträgen gefordert wird, jetzt
unbedingt der internen Konsolidierung innerhalb der
EU Priorität zu geben und bis zu deren Abschluss keine neuen
Länder mehr aufzunehmen.
Ziele und Anlage des Beitrags
Grund genug also, sich näher mit den Beziehungen
zwischen der EU und den Ländern
Südosteuropas auseinanderzusetzen. Allerdings
steht im Rahmen der beiden Newsletter nur sehr begrenzt Raum für diese
komplexe Thematik zur Verfügung, so dass eine rigide Beschränkung
erforderlich ist. Ich habe mich dabei von der
Zielsetzung leiten lassen, Ihnen ein zumindest grundlegendes
eigenständiges Verständnis des komplizierten Beziehungsgeflechts sowie
seiner wesentlichen Bestimmungsfaktoren zu vermitteln. Es soll Sie in
die Lage versetzen, sowohl die bisherige als auch die aktuelle
Entwicklung nicht nur als Aufeinanderfolge von Geschehnissen zur
Kenntniss zu nehmen, sondern auch Hintergründe und Ursachen zu
verstehen, um sich auf dieser Grundlage ein
eigenes Bild machen zu können.
Ich möchte Ihnen im vorliegenden Newsletter zunächst einen
Überblick über die Entwicklung der EU-Südosteuropa-Beziehungen von
Mitte der 90er Jahre bis heute, Ende 2006, geben.
Diese Überblick dient erstens dazu, Sie mit den wesentlichen
Etappen vertraut zu machen. Zweitens geht es
aber auch darum, erste Erkenntnisse über
Ursachen und Hintergründe, die diese Entwicklungen beeinflusst haben, zu
gewinnen. Das Programm dazu sieht wie folgt aus:
-
Die Entwicklung der Beziehungen zwischen
der EU und Südosteuropa 1996-2004
-
Die Beziehungen der EU zu den einzelnen
Ländern der Region 2004-2006
-
Instrumente der EU-Politik gegenüber
Südosteuropa
-
Bilanz: Wichtige Einfluss- und
Bestimmungsfaktoren
Im folgenden Newsletter,
der in Kürze erscheinen wird, werde ich Ihnen anknüpfend an
diese Bilanz ein Analyseraster vorstellen,
das versucht, die Bestimmungsfaktoren etwas systematischer zu erfassen,
und Ihnen so hilft, Zusammenhänge noch besser zu verstehen. Daran schließt
sich eine Untersuchung der Beitrittsverhandlungen zwischen Kroatien und der EU
an, bei der es um zwei Aspekte geht. Einmal, Ihnen zu zeigen, wie sich die
Beziehungen im Rahmen von Verhandlungsprozessen verdichten und welche Folgen
damit verbunden sind; zum zweiten, wie sich mit Hilfe des Analyserasters
derartige Verhandlungen untersuchen lassen.
Die Entwicklung der EU-Südosteuropa-Beziehungen
1996-2004
1996 Royaumont Prozess: Der erste Anlauf der
EU zur Stabilisierung der Region nach dem Krieg war der so genannte Royaumont
Prozess, der im Dezember 1996 durch die französische Präsidentschaft initiiert
wurde, um die Implementation der Daytoner Friedensvereinbarungen zu
unterstützen. Er konzentrierte sich auf die Förderungen regionaler Projekte in
den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Menschenrechte mit dem Ziel, die
Zivilgesellschaft zu mobilisieren, um Vorurteile, die schon so lange für
Spannungen in der Region gesorgt hatten, abbauen zu helfen.
1997 Regionalkonzept: Dem folgte, bereits
sehr viel konkreter, das so genannte Regionalkonzept, das im April 1997 vom
Allgemeinen Rat verabschiedet wurde und von diesem
Zeitpunkt an den Rahmen für die bilateralen Beziehungen der EU zu den Ländern
Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, der
föderativen Republik Jugoslawien und der früheren jugoslawischen Republik
Mazedonien abgab.
Es legte eine sehr strikte Konditionalität zu Grunde
und konzentrierte sich auf Fragen wie die Rückkehr von Flüchtlingen,
interethnische Versöhnung, regionale Kooperation und Demokratisierung.
Entscheidend dabei war, dass diese Forderungen der EU nicht durch das
Versprechen einer möglichen Mitgliedschaft begleitet wurden – wie das bei
den mittel- und osteuropäischen Staaten mit den Kopenhagener Kriterien von
1993 der Fall war. Stattdessen wurden verbesserte Handelsbeziehungen und
finanzielle Hilfen in Aussicht gestellt, wenn politische
und ökonomische Bedingungen erfüllt werden.
1999 Kosovo-Krieg und Stabilitätspakt: Der
Krieg in Kosovo sowie die NATO-Angriffe auf Jugoslawien von März bis Juni 1999
führten zu wichtigen qualitativen Veränderungen in
der EU-Politik gegenüber den Ländern des westlichen Balkans. Nachdem die USA
und die NATO für den militärischen Teil
verantwortlich waren, war klar, dass es an der EU
war, für ökonomischen Aufschwung und politische Stabilität in der Region zu
sorgen.
Einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung stellt der Stabilitätspakt
für Südosteuropa dar, ein Versuch der internationalen Staatengemeinschaft, die
Bemühungen um Frieden auf dem Balkan zu bündeln und zu koordinieren. Der Pakt
bedeutete zum ersten Mal
ein umfassendes, aktives Herangehen an die Probleme der Region.
1999 Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess:
Der Stabilitätspakt wurde seitens der EU durch ein weiteres, für die
Länder der Region noch weitaus wichtigeres Instrument ergänzt, den so
genannten Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess (SAP), der das bislang zu
Grunde gelegte Regionalkonzept deutlich erweiterte.
Dabei bietet die EU den betroffenen Ländern eine neue Art vertraglicher
Beziehungen an, die Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA). Sie sind
auf die jeweiligen Verhältnisse in den einzelnen Ländern zugeschnitten, und
der Zeitpunkt für die Aufnahme der Verhandlungen über diese Abkommen wird je
nachdem, inwieweit die einzelnen Länder die entsprechenden Bedingungen
erfüllen, unterschiedlich sein. Der SAP soll ein
wesentlicher Faktor des EU-Beitrags zum Stabilitätspakt für Südosteuropa sein
- so heißt es in dem Bericht der Kommission bei der Vorstellung des neuen
Instruments. Zentrale Elemente des SAP sind:
-
Abschluss von
SAA mit der Aussicht auf Beitritt
-
Ausbau der
Wirtschafts- und Handelsbeziehungen
-
Erhöhung
wirtschaftlicher und finanzieller Hilfe
-
Unterstützung
von Demokratisierung, Zivilgesellschaft und Bildungswesen
-
Zusammenarbeit
in den Bereichen Justiz und Inneres
-
Intensivierung
des politischen Dialogs
2000
Zagreber Gipfel: Einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung der
Beziehungen zwischen EU und westlichem Balkan markiert das Jahr 2000. Mit der
Abwahl von Tudjmans HDZ im Januar in Kroatien sowie der Niederlage Miloševićs
bei den Wahlen in der föderativen Republik Jugoslawien und deren Gewinn durch
DOS mit Koštunica ändern sich zunächst die innenpolitischen Konstellationen in
zwei der betroffenen Länder grundlegend.
Die Abschlusserklärung des Gipfels in Zagreb vom November 2000, die diese
beiden Ereignisse im übrigen ganz zu Beginn sehr positiv herausstellt,
bekräftigt explizit, dass es sich bei den damals fünf Ländern des westlichen
Balkans um potenzielle Beitrittskandidaten handelt (!) und kündigt die
Einrichtung eines speziellen neuen Hilfsinstruments für die Region an - CARDS
(Community Assistance for Reconstruction, Democratization and Stabilization)
-, das für den Zeitraum 2000-2006 mit 4,6 Milliarden Euro ausgestattet sein
soll.
2003 Gipfeltreffen von Thessaloniki: Weitere wichtige Fortschritte in
den Beziehungen bringen das Gipfeltreffen von Thessaloniki im Juni 2003 sowie
die darauf basierende „Thessaloniki Agenda für den westlichen Balkan“. Dabei
werden unter anderem der Abschluss so genannter Europäischer Partnerschaften (nach
dem Vorbild der Beitrittspartnerschaften mit den mittel- und osteuropäischen
Ländern), eine Erhöhung der Mittel für CARDS und ein intensiver politischer
Dialog durch jährliche Treffen der Außen- und Innenminister beschlossen.
2004 Erste Europäische Partnerschaften: Ende März 2004 wurden durch die
Kommission die ersten Europäischen Partnerschaften für die westlichen
Balkanstaaten genehmigt. Sie orientierten sich an den Beitrittspartnerschaften,
mit denen bisher Länder auf einen EU-Beitritt vorbereitet wurden. Die
Partnerschaften stützen sich auf die ebenfalls im März 2004 veröffentlichten
Jahresberichte für die westlichen Balkanstaaten.
Sie sind auf die besonderen Bedürfnisse eines jeden Landes zugeschnitten und
enthalten kurzfristige (12-24 Monate) und mittelfristige Prioritäten (3-4
Jahre). Mit den Partnerschaften sollen die Regierungen dabei unterstützt
werden, ihre Reformanstrengungen und die vorhandenen Mittel auf diejenigen
Bereiche zu konzentrieren, in denen der Bedarf am größten ist.
Von den zuständigen Behörden wird erwartet, dass sie im Gegenzug einen
detaillierten Plan für die Umsetzung der Prioritäten der Europäischen
Partnerschaft vorlegen, der konkrete Maßnahmen und einen Zeitplan enthält und
aus dem hervorgeht, welche personellen und finanziellen Ressourcen für die
anstehenden Aufgaben bereitgestellt werden sollen. Die Prioritäten der
Europäischen Partnerschaften werden auch für die finanzielle Unterstützung
dieser Länder durch die EU ausschlaggebend sein.
EU-Beziehungen zu einzelnen Ländern 2004-2006
Da sich mit der Einführung des Instruments der Europäischen
Partnerschaften die Annäherungsprozesse zwischen der EU und den Ländern des
westlichen Balkans sehr stark bilateralisieren, hätte es wenig Sinn, die
Entwicklungen in den Jahren zwischen 2004 und 2006 länderübergreifend weiter
zu verfolgen. Ab diesem Zeitpunkt ist es vielmehr notwendig, uns in kurzen
Zusammenfassungen ganz konkret die wesentlichen Etappen der Zusammenarbeit
zwischen der EU einerseits und den einzelnen Ländern andererseits anzusehen.
Einbeziehen möchte ich in diese Übersicht Albanien, Bosnien-Herzegowina,
Serbien und Montenegro. Kroatien wird in diesem Abschnitt
nicht behandelt, weil wir uns mit diesem Land noch im nächsten
Newsletter im Zusammenhang mit den seit Ende 2005 laufenden
Beitrittsverhandlungen beschäftigen werden. Ebenfalls nicht
berücksichtigt wird die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien,
die bereits im April 2004 ein SAA mit der EU abgeschlossen hat
und ja schon seit Dezember 2005 offiziell zum Kreis der
Beitrittskandidaten gehört.
Kosovo schließlich stellt durch seinen besonderen Status und die derzeit
laufenden Gespräche über die Zukunft der Region einen außerordentlich
komplizierten Spezialfall dar, dessen Analyse insofern auch keine
übergreifenden Schlussfolgerungen erlauben würde und den ich deswegen für
unseren Zusammenhang ausklammern möchte.
Entwicklung der Beziehungen Albanien-EU
Beginnen wir unsere kleine Übersicht mit Albanien. Die
wichtigsten Daten sind:

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- 2003 Aufnahme von
Verhandlungen über ein SAA
- 2004
Ratsentscheidung über die Leitlinien eines Europäischen
Partnerschaftsabkommens
- 2005
Ratsentscheidung über Anpassungen des Abkommens
- Juni 2006
Unterzeichnung des SAA in Luxemburg
- Bis zum
Inkrafttreten des SAA nach der Ratifizierung gilt ein Interimabkommen
|
Seit 2001
erfährt Albanien finanzielle Unterstützung vor allem durch das CARDS-Programm.
Zwischen 2001 und 2004 flossen dadurch knapp 188 Millionen Euro, 2005 bis 2006
rund 87 Millionen. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass mit der EU/albanischen
beratenden Task Force (Ratspräsidentschaft, Kommission und albanischer
Minister für europäische Integration) ein loser institutioneller Rahmen zur
Verfügung steht, der sich mehrmals pro Jahr trifft und insbesondere über die
Bemühungen und Fortschritte Albaniens in den Bereichen Justiz, Freiheit und (innere)
Sicherheit berät.
Entwicklung der Beziehungen BiH-EU
Kommen wir zu Bosnien-Herzegowina, das im November 2005 als letztes Land die
SAA-Gespräche mit der EU aufgenommen hat. Weitere wichtige Etappen 2006 waren
der Besuch Barrosos im Februar sowie die zweite und dritte Runde der
SAA-Gespräche im Mai und Ende Juli.
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- 2003 Kommission
legt Voraussetzungen für Aufnahme von SAA-Verhandlungen dar
- 2004 Europäische
Partnerschaft für BiH
- 2005 Eröffnung der
SAA-Verhandlungen
- 2006 Anpassung der
Europäischen Partnerschaft; erstes Monitoring-Treffen
- EU-Forderungen
nach inneren Reformen vor SAA
|
Wichtig für unseren Zusammenhang ist darüber hinaus auch, dass der Verlauf der
SAA- Verhandlungen praktisch das ganze Jahr über von Forderungen der EU und
von Schwarz-Schilling nach der Durchführung von inneren Reformen als
Voraussetzung für den Abschluss eines SAA begleitet wurden. Themen waren dabei
immer wieder die Polizeireform, eine Verfassungsreform mit einer Stärkung der
gesamtstaatlichen Ebene, Reformen im Ausbildungswesen etc.
Entwicklung der Beziehungen Serbien-EU
Da Serbien und Montenegro bis zum Referendum vom Mai 2006 in einer Union
vereinigt waren, muss natürlich die Entwicklung der Beziehungen zur EU bis zu
diesem Zeitpunkt gemeinsam betrachtet werden. Am Anfang der hier zu
betrachtenden Periode stehen der Abschluss einer Europäischen Partnerschaft,
die vom Ministerrat im Juni 2004 angenommen wurde, und der Plan zur
Durchführung dieser Partnerschaft, den die Behörden Serbien-Montenegros im
Dezember 2004 vorgelegt hatten.
Im April 2005 legte dann die Kommission einen Bericht vor, in dem sie zum
Ausdruck brachte, dass sie die Union jetzt für ausreichend vorbereitet halte,
um in Verhandlungen über ein SAA einzusteigen, die dann auch im Oktober 2005
aufgenommen wurden. Allerdings kamen diese immer wieder ins Stocken, weil die
Zusammenarbeit Serbien-Montenegros mit dem Internationalen Gerichtshof in Den
Haag nach Ansicht der EU nicht ausreichend war.
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- 2004 Europäische
Partnerschaft der EU mit Serbien-Montenegro
- 2005 Aufnahme von
Verhandlungen über ein SAA
- Januar 2006
Anpassung der Europäischen Partnerschaft
- Mai 2006 Aussetzung
der Verhandlungen über ein SAA
- Mai 2006 Besuch
Rehns in Belgrad
- Juni 2006
Kontroverse EU-Kostunica
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Ende Januar 2006 kam es dann zu einer Modifikation der Europäischen
Partnerschaft, in der unter anderem wieder einmal die Zusammenarbeit mit Den
Haag und ein intensivierter Dialog mit Prishtina als Schlüssel-Prioritäten
genannt werden. Da die Zusammenarbeit mit Den Haag nach Ansicht der EU nicht
zufriedenstellend war, setzte die EU Anfang Mai die Verhandlungen über ein SAA
aus.
Bei seinem ersten Besuch in Serbien nach dem Referendum, Ende Mai 2006, machte
EU- Erweiterungskommissar Olli Rehn deutlich, dass die Tür für Serbien zu
einer Wiederaufnahme der SAA-Verhandlungen offen sei – vorausgesetzt, Mladic
würde nach Den Haag ausgeliefert. Ein neues Verhandlungsmandat für Montenegro
sowie ein überarbeitetes für Serbien seien in Arbeit.
Zu einer neuen, scharfen Auseinandersetzung kam es dann Ende Juni wegen der
Kritik Kostunicas an der EU-Politik des Stellens immer neuer Bedingungen.
Und im Vorfeld der Wahlen vom 21. Januar 2007 hat Javier Solana erneut klar
gemacht, dass eine Kooperation mit dem Internationalen Gerichtshof die
conditio sine qua non für den Fortgang der SAA-Gespräche darstelle.
Entwicklung der Beziehungen Montenegro-EU
Nachdem das Referendum über die Unabhängigkeit Montenegros nur wenige Monate
zurückliegt, gibt es naturgemäß noch wenig über die Entwicklung der
Beziehungen zu berichten. Wichtig ist allerdings, eingangs daran zu erinnern,
dass die EU den Modus für die Abstimmung mit ihrem Beharren auf einer
55-prozentigen Mehrheit nachhaltig beeinflusst hat.
Da diese Bedingung erfüllt wurde, machte die EU nach dem Referendum auch
sofort deutlich, dass sie das Ergebnis anerkennen und getrennte Verhandlungen
mit Montenegro über ein SAA vorbereiten werde. Bei seinem ersten Besuch in
Podgorica nach der Unabhängigkeit, Anfang Juli 2006, erklärte Rehn, dass er
die (Wieder-)Aufnahme der Verhandlung für den September erwarte.
Am 24. Juli wurde dann das neue Mandat durch den Ministerrat verabschiedet. Am
27. Juli schließlich kündigte der in der EU für die Beziehungen zum westlichen
Balkan zuständige Generaldirektor, Reinhard Priebe, bei Gesprächen in
Montenegro an, dass die Kommission beabsichtige, im September ein Büro in dem
Land zu eröffnen.
Tatsächlich nahm man die SAA-Gespräche Ende September wieder auf und auch der
Verlauf der jüngsten Wahlen war von der EU als im Einklang mit internationalen
Standards beurteilt worden. Es könnte also durchaus sein, dass es relativ
rasch zur Unterzeichnung eines SAA kommt. Allerdings sieht die EU-Kommission
noch gravierenden Handlungsbedarf, unter anderem bei der Stärkung der
institutionellen Kapazitäten des Landes.
Instrumente der EU-Politik gegenüber den Balkanländern
CARDS
CARDS wurde im
Dezember 2000 durch die Ratsverordnung
(EC) No 2666/2000 ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es,
die Teilnahme der Länder des westlichen Balkans am
Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess zu unterstützen.
In seinem Rahmen wurden und werden im Zeitraum von 2000-2006 knapp 5
Milliarden Euro ausgegeben, um vier übergreifende
Ziele zu erreichen:
-
Wiederaufbau,
demokratische Stabilisierung, Versöhnung und Rückkehr von Flüchtlingen;
-
Entwicklung auf
institutionellem und legislativem Gebiet, inklusive einer Harmonisierung mit
den Normen der EU, um Demokratie, Menschenrechte, Zivilgesellschaft, Medien
und eine freie Marktwirtschaft zu fördern und zu festigen;
-
eine nachhaltige
ökonomische und soziale Entwicklung inklusive einer Strukturreform;
-
Förderung von
engeren Beziehungen und regionaler Kooperation zwischen den Ländern der
Region und der EU
Das klingt alles
noch sehr abstrakt, aber dahinter verbergen sich sehr viele konkrete Projekte
in den einzelnen Ländern sowie bezogen auf einzelne Bereiche, die Sie sich auf
einer
Übersichtsseite der Kommission ansehen können.
Natürlich sind neben den konkreten CARDS-Projekten auch die aggregierten
Zahlen interessant, die über das Programm in die Region und die einzelnen
Länder flossen und fließen. Auch dazu finden Sie im Internet eine
Übersicht, und zwar eine Gesamtschau für die Jahre 2000-2006,
aufgeschlüsselt nach Ländern, die zeigt, dass es sich dabei doch um nicht ganz
unwesentliche Beträge handelt.
Europäische Partnerschaften
Kommen wir zu einem weiteren Instrument der EU-Politik gegenüber den Ländern
des westlichen Balkans, den im März 2004 eingeführten Europäischen
Partnerschaften (EP). Dabei geht es darum, dass sich die EU zu diesem
Zeitpunkt entschlossen hatte, auf die westlichen Balkanländer dieselbe
Strategie anzuwenden wie zuvor auf die neuen Beitrittsländer. Das bedeutet,
dass der erweiterte Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess den
übergreifenden Rahmen für die Heranführung der westlichen Balkanländer an die
Union bis hin zu einem künftigen Beitritt abgibt.
Die im Einzelfall noch den jeweiligen Bedürfnissen anzupassenden EP erfüllen
den Zweck, den westlichen Balkanländern Hilfe zu leisten, damit die
Vorbereitung auf einen eventuellen Beitritt in geordnetem und kohärentem
Rahmen vonstatten gehen kann. Ferner bieten sie den Rahmen für die Erstellung
von Aktionsplänen, die zudem mit Zeitplänen für durchzuführende Reformen
ausgestattet sind und in denen die Mittel genau zu definieren sind, die die
Länder einzusetzen gedenken, um den Anforderungen einer stärkeren Integration
in die Europäische Union gerecht zu werden. Die begleitende Beobachtung dieser
Partnerschaften erfolgt primär durch die Jahresberichte betreffend den
Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess.
Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA)
Bei diesem Instrument muss
ich etwas ausholen. Ganz allgemein handelt es sich dabei um einen Vertrag
zwischen der EU und einem Drittland, der den Rahmen für die zukünftige
Zusammenarbeit absteckt. Typischerweise schließt die EU derartige Abkommen im
Gegenzug zu Zugeständnissen des Drittlandes hinsichtlich von Veränderungen und
Reformen in politischen, ökonomischen und handelspolitischen Fragen sowie im
Bereich der Menschenrechte. Im Gegenzug dazu gewährt die EU etwa freien Zugang
zu den EU-Märkten und/oder Finanz- oder technische Hilfe. Derartige Abkommen
müssen auch durch alle EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden.
Sie werden – und das ist der für uns zentrale Aspekt – aktuell in zwei ganz
unterschiedlichen Kontexten eingesetzt, nämlich einmal in
der so genannten Nachbarschaftspolitik – hier ist ein Beitritt nicht
vorgesehen; und zum zweiten als Teil des Stabilisierungs- und
Assoziierungsprozesses mit den Ländern des
westlichen Balkans, bei denen es im Gegensatz dazu ja gerade um eine
Vorbereitung auf einen Beitritt geht.
Dieser grundlegende Unterschied in der Zielsetzung zeigt sich im
übrigen auch in der institutionellen Verankerung
beider Prozesse in der EU. Für die Länder des westlichen Balkans,
mit denen SAA unterzeichnet werden, die explizit auch Regelungen für eine
zukünftige Mitgliedschaft enthalten, ist nämlich die Generaldirektion
„Erweiterung“ zuständig, wohingegen für die Nachbarschaftspolitik die
Generaldirektion „Auswärtige Beziehungen“ zuständig ist.
Instrument for Pre-Accession Assistance (IPA)
Das letzte Instrument existiert noch gar nicht; eine entsprechende Verordnung
ist allerdings vor wenigen Monaten, am 17.07.2006, vom Rat angenommen worden
und wird zum 01.01.2007 in Kraft treten. Es handelt sich dabei um das so
genannte Instrument for Pre-Accession Assistance, das die bisher nebeneinander
exstierenden Programme PHARE, ISPA, SAPARD, das Turkey Pre-Accession
Instrument sowie CARDS ersetzt.
Warum IPA als ein neues Instrument? Das
Nebeneinander von sich zum Teil überlappenden Programmen, deren Ziele häufig
weder untereinander noch mit den Kernpolitiken der Union abgestimmt waren,
hatte sich als sehr ineffizient, die Verfahren als zu kompliziert und mühsam
erwiesen. Eben diese Mängel soll mit IPA, das von 2007-2013 mit 11,5
Milliarden Euro - zwei Milliarden weniger als von
der Kommission 2004 vorgeschlagen - ausgestattet ist, ausgemerzt und beseitigt
werden.
Was wird mit IPA gefördert? IPA umfasst fünf
Komponenten (Ratsverordnung (EG) Nr. 1085/2006 vom 17.07.2006, Titel I,
Artikel 3, Seite 4):
-
Übergangshilfe und Institutionenbildung,
-
Grenzüberschreitende Kooperation,
-
Regionale Entwicklung,
-
Entwicklung von Human-Ressourcen,
-
Ländliche Entwicklung,
wobei die letzten drei den
Kandidatenländern vorbehalten bleiben und nicht für die potenziellen
Kandidatenländer Südosteuropas, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro,
Serbien und Kosovo zur Verfügung stehen. Manche befürchten dadurch eine
erhebliche Zunahme der Disparitäten zwischen Kandidaten und potenziellen
Kandidaten zu Ungunsten der ohnehin zurückgebliebenen letzteren! Und auch die
völlig neuen Beantragungsmodalitäten könnten dazu führen, dass einige
Verwaltungen nicht ohne Schwierigkeiten in der Lage sein werden, die zur
Verfügung stehenden Mittel abzurufen.
Bilanz: Wie lassen sich die Entwicklungen erfassen und erklären?
Beitritt? - Nein!, Ja!, Jein!?
Dieser kurze Überblick über die Entwicklung der
EU-Südosteuropa-Beziehungen sollte Ihnen die
wesentlichen Etappen und Fakten nahe bringen, er hat
aber auch schon einige Erkenntnisse gebracht. So
konnten wir beispielsweise mehrfach recht einschneidende Veränderungen in der
EU-Politik beobachten. Zunächst, im Rahmen des Regionalkonzepts,
gab es keine Beitrittsperspektive für die Länder
Südosteuropas. Dann wird mit dem Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess nur
zwei Jahre später plötzlich eben doch diese Perspektive in Aussicht gestellt
und gegenwärtig anscheinend wieder in eine ferne
Zukunft verschoben.
Unterschiedliche Geschwindigkeiten der Annäherung an die EU
Dann haben wir feststellen können, dass sich die Geschwindigkeit der
Annäherung der einzelnen Länder an die EU beträchtlich unterscheidet. Mit
Kroatien finden schon seit einem Jahr Beitrittsverhandlungen statt; Albanien
verfügt immerhin mit dem im Sommer abgeschlossenen Stabilisierungs- und
Assoziierungsabkommen über einen festen vertraglichen Rahmen der Beziehungen;
Bosnien-Herzegowina verhandelt immer noch darüber und mit Serbien gar finden
im Moment überhaupt keine SAA-Verhandlungen statt. All das wirft eine Vielzahl
von Fragen auf.
Hintergründe und Ursachen - erste Erkenntnisse
Der Überblick über die Beziehungen hat Hinweise
auf mögliche Hintergründe erbracht. So scheint
beispielsweise der Kosovo-Krieg zu einem Umdenken seitens der EU beigetragen
zu haben, und zwar dahingehend, den Ländern der
Region doch eine Beitrittsperspektive zu eröffnen.
Innenpolitische Veränderungen in einzelnen Ländern,
wie etwa in Kroatien und Serbien im Jahre 2000, scheinen
die EU ermutigt zu haben, ein Programm wie CARDS auf den Weg zu
bringen. Aber diese Hinweise bleiben doch punktuell
und unsystematisch.
Deswegen wird es unsere erste Aufgabe im nächsten Newsletter sein, uns
Gedanken über ein Analyseraster für diesen Komplex der Beziehungen
zwischen der EU und Südosteuropa zu machen, dieses
zu entwickeln und dann in einem zweiten Schritt anzuwenden. Außerdem möchte
ich Ihnen zeigen, wie sich die Beziehungen darstellen, wenn sie sich im Rahmen
von Beitrittsverhandlungen - in unsererm Falle zwischen Kroatien und der EU -
verdichten und wie auch in diesem Falle unser Raster dabei behilflich sein
kann, den Überblick zu behalten.
[zum Inhaltsverzeichnis]
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im web
Online-Lehrbuch zur
Europäischen Union
Ende 2005 wurde das Online-Lehrbuch zur Europäischen
Union auf www.dadalos.org komplett
überarbeitet und aktualisiert. Im Rahmen des Themenschwerpunkts "EU und
Südosteuropa" wollen wir diese neue Fassung vorstellen, die seit Anfang
2006 in allen Sprachen Südosteuropas zur Verfügung steht.
Ziel des
Online-Lehrbuchs ist es, die Fähigkeit zu vermitteln, Entwicklungen in
der EU selbständig analysieren und beurteilen zu können. Das ist nicht
ganz einfach, weil wir im Falle der EU, bei der es sich um einen völlig
neuartigen Gegenstand handelt, nicht auf vertraute Modelle (Nationalstaat,
internationale Politik) und Begriffe (Regierung, Parlament etc.)
zurückgreifen können. Es ist aber angesichts der besonderen Komplexität
der EU und der Tatsache, dass die Union sich in ständiger, sehr rascher
Veränderung befindet, besonders wichtig.
Und genau in diesem Punkt haben wir im Vergleich zur ersten Fassung vom
August 2002 wesentliche Verbesserungen vorgenommen, indem wir Ihnen zum
Beispiel in Grundkurs 3 oder in dem neuen Grundkurs 5, der sich mit der
Erweiterung beschäftigt, einfache Modelle an die Hand geben, die Sie
dazu in die Lage versetzen sollen.
Einen Überblick über die Gliederung des
Lehrbuchs erhalten Sie, wenn Sie sich das Überblicksschaubild ansehen,
das wir als Navigationshilfe für jedes Online-Lehrbuch auf D@dalos zur
Verfügung stellen: ...
zum Schaubild
Die Online-Ressource gliedert sich in fünf Grundkurse, die im
folgenden kurz erläutern werden:
- Grundkurs 1
führt in die Thematik ein und erläutert Schwierigkeiten und
Anforderungen sowie den Ertrag einer Beschäftigung mit der EU.
- In den
Grundkursen 2 und 3 geht es nicht etwa einfach um die "Geschichte"
der EU, sondern vielmehr um eine eingehende Analyse des
Integrationsprozesses. Mit der hier zu Grunde gelegten langfristigen
Perspektive werden die wesentlichen Bestimmungsfaktoren erkennbar, die
die Fortschritte und Krisen der Vergangenheit ebenso erklären helfen
wie die der Gegenwart und Zukunft. Sie führt insofern genau zu jenem
eigenständigen Verständnis, von dem weiter oben die Rede war.
- Den Gegenstand
von Grundkurs 4 bildet das komplexe Institutionengefüge der EU,
das anhand zahlreicher Schaubilder detailliert erläutert wird.
- Der abschließende
Grundkurs 5 ist dem Thema gewidmet, das zweifellos in der
Region besonders interessiert, der Erweiterung. Hier lernen Sie mit
Hilfe eines einfachen Modells die bisherigen Erweiterungsrunden in
ihrem Verlauf und in ihrem Ergebnis zu untersuchen und zu erklären.
Gleichzeitig bekommen Sie ein Instrument an die Hand, um die aktuellen
Prozesse, wie etwa die derzeitigen Verhandlungen zwischen Kroatien und
der EU, verstehen und beurteilen zu können.
Alles in allem
bietet Ihnen das Online-Lehrbuch die Möglichkeit, sich selbst über die
EU zu informieren und sich ein grundlegendes Verständnis dieses
komplexen Gegenstands anzueignen, das Sie in die Lage versetzt, aktuelle
und zukünftige Entwicklungen einzuordnen und zu bewerten. Es vermittelt
darüber hinaus aber auch Anregungen dazu, wie das Thema in Schule,
Erwachsenenbildung oder Seminaren unterrichtet werden kann.
[zum
Inhaltsverzeichnis]
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impressum
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Newsletter wird von D@dalos Sarajevo herausgegeben und wird finanziert
vom Auswärtigen Amt Berlin und dem Bundesministerium für Wirtschaftliche
Zusammenarbeit (BMZ).
Verantwortliche Redakteurin: Ingrid Halbritter
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